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Synapse

Text · Karten · SM-2

Aus Text werden Lernkarten, auf dem Gerät.

Synapse zerlegt PDFs, Notizen und Fotos auf dem Gerät in Lernkarten und rechnet den Wiederholungsrhythmus nach SuperMemo SM-2 — ebenfalls auf dem Gerät. Ohne Konto, ohne Server, ohne Übertragung.

Kostenlos mit Werbung · Pro als Einmalkauf · kein Abo

Das Problem, in Zahlen

2,9 Millionen

Studierende gibt es an deutschen Hochschulen — für sie alle kostet das Schneiden einer Karteikarte dieselbe Zeit, egal wie oft sie es schon getan haben.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Themenseite Hochschulen, abgerufen 19.08.2026

29,99 €

kostet AnkiMobile fürs iPhone einmalig — zusätzlich zur kostenlosen Software für Windows, Mac, Linux und Android, mit der es synchronisiert. Anki selbst ist quelloffen; nur die Vorführung auf dem Gerät, das die meisten Studierenden tatsächlich bei sich tragen, kostet extra.

Quelle: Apple App Store (Deutschland), „AnkiMobile Flashcards“, abgerufen 19.08.2026

3.600 Schüler

testete Herbert F. Spitzer 1939 in Iowa: Verteiltes Wiederholen schlug einmaliges Lernen deutlich. Der Befund brauchte trotzdem Jahrzehnte, um in einer App anzukommen, die jemand tatsächlich benutzt — das Wissen war nie das Problem, das Anlegen der Karten war es.

Quelle: H. F. Spitzer, „Studies in retention“, Journal of Educational Psychology, 1939

Anki ist auf Desktop und Android kostenlos und quelloffen, und wer sich die Zeit nimmt, jede Karte selbst zu schneiden und die Erweiterungen einzurichten, bekommt ein mächtigeres Werkzeug, als Synapse es je sein wird. Der Vergleich lohnt sich nur, wenn genau diese Zeit fehlt.

Zwei Zahlen fehlen hier absichtlich: wie lange das Schneiden einer Karteikarte von Hand im Schnitt dauert, und der aktuelle Preis von Quizlet Plus. Für Ersteres gibt es keine methodisch saubere Erhebung. Für Zweiteres ließ sich die Preisseite beim Schreiben dieser Seite nicht abrufen — auf /vergleich steht deshalb „nicht ermittelt“ statt einer geschätzten Zahl.

Drei Dinge, und die richtig

Text zu Karten, ohne Abtippen

PDF öffnen, Foto machen oder Text einfügen.

Die Zerlegung erkennt Definitionen, Gesetzestexte, Aufzählungen, Formeln und Vokabellisten und macht daraus Karten — jede mit der Stelle, aus der sie stammt, und einem Vertrauenswert, der sagt, wie eindeutig die Form war. Was nicht eindeutig genug war, wird nicht verschwiegen: Es steht mit Grund als „liegen gelassen“ daneben.

Zerlegung ausprobieren

Wiederholung nach SM-2

Derselbe Algorithmus wie in Anki, ohne dass jemand ihn einstellen muss.

SuperMemo SM-2 rechnet aus jeder Antwort den nächsten Termin: Die ersten beiden Wiederholungen stehen fest bei einem und sechs Tagen, danach wächst das Intervall mit der Leichtigkeit der Karte. Eine überfällig richtig beantwortete Karte zieht ihren Verzug gedämpft in die nächste Planung ein, statt so zu tun, als wäre nichts passiert.

SM-2-Vorschau ansehen

Alles offline

Kein Konto, kein Server, keine Übertragung.

Die Zerlegung, der Wiederholungsrhythmus und die Ablage laufen auf dem Gerät. Ein PDF, das eingeworfen wird, bleibt dort — es wird nicht hochgeladen, nicht analysiert und nicht behalten, wenn es gelöscht wird.

Was das genau heißt

Warum auf dem Gerät

Ein Lehrbuch, ein Skript oder ein Mitschrieb, den jemand in Karten verwandelt, ist meist auch die eigene Prüfungsvorbereitung — eine persönliche Sammlung, wie stark der Stoff hängt und wo noch nicht. Uns ist keine Erklärung eingefallen, warum das auf einen Server gehört, also gibt es den Server nicht.

Was das bedeutet

  • Kein Konto. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, das verloren gehen kann.
  • Kein Abo-Zwang. Der Grundumfang bleibt kostenlos, Pro ist ein Einmalkauf. Wenn Synapse morgen eingestellt würde, liefe die installierte Fassung weiter.
  • Keine Weitergabe. Es gibt keinen Empfänger, weil es keine Übertragung gibt. Die drei Ausnahmen — Werbung im kostenlosen Modus, der Kauf, die freiwillige Sicherung — stehen einzeln in der Datenschutzerklärung.
  • Kein Netz nötig. Die App arbeitet im Flugmodus vollständig.

Was es kostet

  • Gerätewechsel ist Arbeit. Es gibt keinen Abgleich, der die Karten hinüberzieht. Export auf dem alten Gerät, Import auf dem neuen — zwei Schritte, die niemand vergessen darf.
  • Die Sicherung ist Ihre Aufgabe. Geht das Gerät verloren und liegt kein Export irgendwo, sind die Karten samt Lernstand weg. Synapse erinnert daran, aber machen muss es jemand.
  • Der Anki-Export verliert den Lernstand. Intervall, Leichtigkeit und Fälligkeit lassen sich nicht in Ankis Textimport mitgeben — das ist eine Grenze des Formats, nicht von Synapse, aber sie steht hier, weil sie beim Umstieg überrascht.
  • Kein Support, der hineinsieht. Wenn etwas schiefgeht, können wir die Karten nicht ansehen — wir müssen fragen und der Fehler muss beschrieben werden.

Was kostet das

Zwei Fassungen, ein Preis. Keine Staffel nach Kartenzahl, keine Testphase, die abläuft.

Leistungsumfang von Synapse, kostenlos und mit Pro. Der Anbieter ist Kleinunternehmer nach § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
FunktionKostenlos0 €, mit WerbungSynapse ProEinmalkauf, kein Abo
Text und PDF zu Kartenenthaltenenthalten
Wiederholung nach SM-2enthaltenenthalten
Karten von Hand anlegen und bearbeitenenthaltenenthalten
Export der eigenen Datenenthaltenenthalten
Unbegrenzte Dokument-Importenicht enthaltenenthalten
Export nach Anki und CSVnicht enthaltenenthalten
Dublettenerkennung und Stapel zusammenführennicht enthaltenenthalten
Lastvorhersage und Lernbildnicht enthaltenenthalten
Kein Werbemodulnicht enthaltenenthalten

Häufige Fragen

Woher weiß die App, was eine Karte werden soll?

An der Form, nicht am Inhalt. Ein Satz wie „Unter X versteht man Y“ wird eine Definitionskarte, eine Zeile „§ 611 Abs. 1 BGB: …“ eine Gesetzeskarte, „Wort — Übersetzung“ eine Vokabelkarte. Die Zerlegung versteht nichts — sie erkennt Muster, und der Vertrauenswert an jeder Karte sagt, wie eindeutig das Muster war, nicht wie richtig der Inhalt ist.

Was passiert mit Text, aus dem keine gute Karte wird?

Er steht als „liegen gelassen“ mit Grund neben dem Ergebnis, statt eine schlechte Karte zu erzeugen. Eine schlechte Karte kostet beim Lernen mehr Zeit als eine fehlende: Die fehlende merkt man sofort und legt sie von Hand an, die schlechte begleitet einen monatelang durch jede Wiederholung.

Wo liegen meine Karten?

In einer Datenbank auf dem Gerät, zusammen mit angehängten Bildern und Tönen. Es gibt keinen Server, auf den sie kämen, und keinen Zugang, über den wir sie sehen könnten.

Was, wenn ich das Telefon verliere?

Dann sind die Karten weg, sofern kein Export vorher gemacht wurde. Das ist die ehrliche Kehrseite: Wer nichts hochlädt, hat auch nichts zum Wiederherstellen. Die App gibt jederzeit alle Karten als Markdown aus; Pro legt Anki- und CSV-Export dazu.

Kann ich auf zwei Geräten lernen?

Nur über Export und Import, es gibt keinen automatischen Abgleich. Ein Abgleich bräuchte einen Ort, an dem sich beide Geräte treffen, und genau den soll es nicht geben. Eine freiwillige, auf dem Gerät verschlüsselte Sicherung ist vorbereitet, aber im Auslieferzustand ausgeschaltet.

Wovon lebt die kostenlose Fassung?

Von Werbung unter dem Tagesplan, ausgeliefert über Google AdMob und erst nach Einwilligung geladen. Vor der Einwilligung wird kein Werbemodul angesprochen, und ohne Einwilligung liefert Google gar nichts aus.

Warum kostet Pro einmalig statt monatlich?

Weil ein Abo hier keinen Sinn ergibt: Es gibt keine laufenden Serverkosten je Nutzer, die ein laufendes Entgelt rechtfertigen würden. Ein einmaliger Betrag, danach nichts mehr — auch keine Verlängerung, die man kündigen müsste. Der genaue Preis steht, sobald der Kauf freigeschaltet ist, auf der Seite Synapse Pro.

Funktioniert die App ohne Internet?

Ja, vollständig. Eine Verbindung braucht sie nur für die Freischaltung von Pro und, falls eingeschaltet, für die Sicherung. Text zerlegen, Karten wiederholen, exportieren — alles im Flugmodus.